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Der Spineliner kann nach Operationen die Rehabilitationsphase verkürzen.


Spineliner auf einen Blick

Der Spineliner wurde in den USA entwickelt und 1997 FDA bzw. 2004 CE zertifiziert. Derzeit sind weltweit ca. 3.500 Geräte im Einsatz.

Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher (AT), Vorstand Ludwig Boltzmann Institiut - Cluster Orthopädie sowie langjähriger Präsdient des FIMM-Kongresses hat die erste europäische Studie initiiert und den Spineliner in sein Ausbildungsprogramm für manuelle Medizin aufgenommen.

Diese - im Orthopädischen Spital Wien-Speising durchgeführte - Studie zeigt die therapeutische Effizienz des Spineliners bzg. Schmerzreduktion und verbesserter Beweglichkeit.

Anwendungsbereiche


Diagnoseprozess

  • Gelenksmobilität
  • Segmentale Dysfunktion
  • Muskelkonditionierung

Therapieprozess

  • Nacken-, Rücken- und Kreuzschmerz
  • Bandscheibenleiden
  • Spannungskopfschmerz
  • Schleudertrauma
  • Gelenksblockierung
  • Triggerpunkte
  • Akupunkturpunkte

Wirbelmobilisierung
der Halswirbelsäule
(Segmentale Therapie
an der Halswirbelsäule)

Behandlung
schmerzhafter
Verspannung der
Schultermuskulatur

Dynamische Behandlung
bei Rotationseinschränkung
der Halswirbelsäule
Behandlung
schmerzhafter
Funktionsstörungen
der Rippen
Therapie bei
Fersenspornschmerz
(Plantarfascitis)

 

Weitere mögliche Anwendungsgebiete u.a.

  • Gesichtsschmerz
  • Muskelverspannung
  • Schmerzhafte Sehnen- und Bandansätze
  • Schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Schulter
  • Tennis- und Golferellbogen (Epicondylopathie)
  • Kniescheibenspitzensyndrom (Jumper's Knee)
  • Schmerzhafte Hüfte (Insertionssyndrom des Trochanter major)
  • Fersenspornschmerz (Plantarfascitis)
  • Tibiakantensyndrom
  • Schwindel, Tinnitus
  • Ersatz oder Ergänzung von Infiltrationsbehandlung


Meinungen über den Spineliner


„Die neue Dimension der Manualmedizin“

Univ.-Prof. Dr. med. Hans Tilscher
Vorstand Ludwig Boltzmann Institut, Cluster Orthopädie
Präsident von SOS Körper

„Schmerzfrei und beweglich durch moderne Technologie“

Dr. Peter Krause
Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren
Leiter des Zentrum für Wirbelsäule und Rückenschmerz
OZA (Orthopädie Zentrum Arabellapark München)

„Nicht invasive, hocheffektive Schmerztherapie“

Dr. Sabine Hesselbarth
Fachärzte Anästhesie, spez. TCM, man. Therapie
Entspannungsverfahren, Neuraltherapie
Regionales Schmerzzentrum DGS Mainz

 

Medizinische & Technische Grundlagen

Funktionsprinzip: Piezoelektrische Testverfahren
Untersuchung von Werkstoffen auf Integrität und Materialermüdung Anwendung in Raumfahrt (keramische Kühlelemente des Space-Shuttle), Luftfahrt und Brückenbau

 

 

 

 

Entwicklung des Spineliner
Chiropraktoren: Mechanische Impulsgeber zur Behandlung von Wirbelsäulensegmenten bereits 1901
1987 Geräte zur Abgabe von Impulsserien
1997 Produktionsbeginn der ersten Spineliner

 

Impulsfrequenz-Methode (Oscillating Percussion Technique)
Physikalisches Prinzip der Energieumwandlung: Kinetische Energie wird in potentielle Energie und weiter in kinetische Energie umgewandelt. Das dabei auftretende physikalische Phänomen der Vibrationsdämpfung ist mess- und quantifizierbar.

 

 

Diagnostik
Auf das zu untersuchende Segment wird ein Impuls abgegeben und es dadurch in Schwingung versetzt. Der piezoelektrische Sensor nimmt die Reaktion des Segmentes auf den Impuls wahr, bevor die darüber gelegene Muskulatur auf den Aufprall in Form der natürlichen Kontraktion reagieren kann. Druckintensität 0,41 to 0,55 bar (6 bis 8 psi) 6 lb (2,7 kg) Vorspannung zur Impulsauslösung

 

Eine elektrische Kleinstspannung wird vom piezoelektrischen Sensor erzeugt und digital aufbereitet. Darstellung der Messergebnisse erfolgt in Form von Sinuskurven und Balkendiagrammen. Die Amplitude gibt Auskunft über die Resistenz bzw. Mobilität des Segmentes. Die berechnete Frequenz ermöglicht Rückschlüsse auf das Maß an Bewegungseinschränkung eines Wirbelsegments, verursacht durch Veränderungen von Bandscheibe, Wirbelgelenken und Muskulatur. Die Form der Kurve gibt Aufschluss über den Bewegungsverlauf.

 

Aus der Kurvenform wird das Untersuchungsergebnis interpretiert:

  • Widerstandsbalken (Schwellenwert)
  • Frequenzlinie
  • Mobilitätsvergleich
  • Individuelle Wellenform-Analyse

 

Therapie
Die Behandlung ausgewählter Segmente erfolgt über berechnete (subharmonische) oszillierende Impulsserien abgestimmt auf die Frequenz des dysfunktionellen Segmentes in angepasster Intensität. HVLA - hohe Geschwindigkeit, kleiner Impuls. Impulse mit max. 12 Hz, Druck von max. 2,4 bar. Behandelt werden auch verspannte Muskulatur, Band- und Kapselapparat.

  • Messung und Anzeige des Therapiefortschrittes in Echtzeit
  • Behandlungsstopp bei Erreichen des Behandlungszieles

 

Nachuntersuchung
Die Nachuntersuchung zeigt den Therapieerfolg in der Mobilitätsgrafik

  • Kurven angenähert
  • Amplitude geringer
  • Ähnliche Frequenz
  • Harmonische Kurvenform

 

Kontraindikation
Entsprechend den KI in der Manuellen Medizin (s. Tilscher H, Eder M, Chirotherapie 1998)

  • Schwere Pathomorphologie: Entzündung, Neoplasma, Hochgradige Osteoporose, Trauma, Fraktur
  • Starker lokaler Schmerz
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